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ZFS on Fantec QB-35US2 #success
Geschrieben am 6. März 2009 7 Kommentare
Nach der Pleite mit dem Stardom hab ich nun der Firma Fantec eine Chance gegeben.
Um nicht unnötig Arbeit zu verursachen hab ich ersteinmal bei der Firma Fantec anrufen. Ich war überrascht es handelt sich sogar um eine deutsche Firma. Man sagte mir von der Lautstärke her wäre das Gehäuse fast nicht zu hören.Also bestellt und 2 Tage später war es da und ich muss sagen, ich bin begeistert!
Es ist günstiger als das andere gewesen und auch wesentlich leiser. Es ist vielleicht nicht unhörbar, aber auf jeden Fall so geräuscharm das es Problemlos im Flurschrank stehen kann und man dabei auch schlafen kann.
Darüber hinaus verfügt es über einige nette Features:
- Es liefert als bisher erstes mir bekanntes USB Festplattengehäuse zumindest rudimentäre S.M.A.R.T Informationen über USB an den Rechner
- Automatische Lüftersteuerung
- Automatisches abstellen der Festplatten oder sogar des ganzen Geräts wenn der Computer abgeschaltet wird
- man kann zwischen eSATA und USB manuell umschalten.
Außerdem verfügt es über wesentlich mehr Zubehör, sogar ein Schraubenzieher ist dabei und es befindet sich eine deutsche Anleitung in der Verpackung. Beim Stardome habe ich nur eine sehr unzureichendes englischsprachiges Handbuch gefunden.
Also auf jeden Fall eine Empfehlung von mir für alle die etwas ähnliches mit ZFS bauen möchten.
Einziges kleines Manko, es sieht nicht ganz so schick aus und erinnert mehr an einen Geschirrspüler. Aber es soll ja auch wie gesagt nur versteckt im Flur stehen.
Demnächst werde ich versuchen eine kleine Anleitung zu schreiben wie man sich das ganze auf einem Linux-Server mit ZFS relativ einfach einrichtet.
Computer, Technik, ZFS 4 Bay Box, 4 fach Festplattengehäuse, 4xHDD, erfolg, Fantec, JBOD, QB-35US2, success, ZFSntworten zu “ZFS on Fantec QB-35US2 #success”

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Danke für die ausführlichen Berichte zu Deinen 4-Bay-HD-Non-NAS-Schluckern
Das FANTEC fiel mir bis dato gar nicht auf, ich hatte bisher mit einem MB-561US-4S gerechnet. Aber wo wir schon bei rechnen sind: der Preis ist schon gesalzen.
Wegen dem QB-35US2:
- wie ist denn die Wärmeentwicklung wenn da mehr als eine Platte drinsteckt und auch aktiv darauf zugegriffen wird?
- geht der Lüfter ganz aus wenn die Platten idle (spin down) sind?
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Danke fuer die rasche Antwort.Bei mir wird das Teil im Wechsel an einer NAS (Linux) und einer PCH (auch Linux) laufen. Demnach rechne ich jetzt nicht damit, dass ich da den spin down überhaupt hinbekomme. Aber da ich das Fantec dann eh über einen getrennten Stromschalter dranhängen werde ist das nicht ganz so wild.
Wie sieht das denn aus: Das Teil hat nen internen SATA/USB hub, richtig? Also bekommst Du dann beim anschliessen /dev/sdaX und /dev/sdbX falls beispielsweise zwei Platten drin hängen?
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Ja also du bekommst jeweils separate devices also /dev/sdaX und /dev/sdbX …
Das mit dem Hub bei USB weiß ich nicht genau aber per USB funktioniert es einfach mit knapp 40MB/s.Per SATA sieht das etwas anders aus, da wird sowas dann Port Multiplier gennant, ist auch im Standart so drin. Nur leider scheint irgendwie der Treiber unter Linux das nicht zu können oder kommt nicht mit meinem SATA Contoler klar. Egal welche Kernelversion er wirft immer nur fehlermeldungen. Naja im Mac OS X und unter Windows wirds komischerweise erkannt.
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Also das Fantec würde mich auch interessieren… Biste noch immer mit dem Teil zufrieden?Habe ja bislang noch nie so ein Festplattenarray verwendet, daher mal so zur Info – Wie ist das mit dem Ausschalten einzelner Platten oder des ganzen Geräts, während der Rechner läuft? Also ist es möglich einzelne Platten an und auszuschalten, bzw das gesamte Gerät einfach ausschalten, ohne dass die Daten auf den Platten hops gehen?
Wollte ursprünglich ein RAID 5 in meinen neuen Rechner einbauen, aber die Nachteile eines solchen RAID-Systems und die hohen Kosten haben mich da jetzt eher davon abgebracht, zumal ich den Speicherplatz nur brauche um meine Film-Sammlung zentral abzulegen. Daher dachte ich jetzt pfeif auf ein RAID, und nimm eine Lösung, wo du die Platten nur dann in Betrieb nimmst, wenn du sie auch wirklich brauchst …
btw danke für deinen Bericht!
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Ja es tut bisher super was es soll.
Zum abschalten der einzelnen Platten kommt das ein bischen auf dein Betriebssystem an. Da kannst du mit Kommandos oder nach einer gewissen Zeit ohne Zugriff die Platten abschalten. Du kannst sie aber nicht am Gerät separat ausschalten. Also machst du das Gerät an gehen auch alle Platten an.Trozdem würde ich dir empfehlen die Platten nicht einzeln zu betreiben. Mir wär das Risiko da zu groß.
Eine Sache noch:
Nicht zu sehr auf den SATA Port Multiplier verlassen. Das kommt sehr aufs Mainboard und die Treiber an ob das funktioniert.
Ich brauchte halt eigentlich nur USB von daher ist es mir egal. Nur als Hinweis. -
Anschließen über eSATA funktioniert nur, wenn der eSATA-Port des Rechners Port-Multiplier-kompatibel ist und das liegt am Hardware, nicht am Treiber! Sonst hat man nur auf die erste Festplatte Zugang! Leider sind die meisten eSATA-Ports heutzutage nicht PM-kompatibel. Die Lösung wäre das Einbauen einer eSATA-Card im Computer, da dise meistens kompatibel sind. Grüße!
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Timo 9. März 2009 um 23:40