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ZFS Speicher Pool unter Ubuntu erstellen
Geschrieben am 31. März 2009 4 KommentareWie ich bereits geschreiben hatte, hab ich mir jetzt ein ZFS Pool aufgesetzt. Mehrere Gründe haben mich dazu bewogen. Ein reines RAID System wäre für mich nicht in frage gekommen, da es zum einen zu unflexibel ist, das heißt man kann Platten nicht einfach nachschieben wenn einem der Speicher ausgeht (zumindest nicht ohne Tricks). Außerdem ist man bei einem RAID entweder auf sauteure Hardware Controller angewiesen die meißt immer schlecht in einen Laptop passen. Man ist dann auf den Computer angewiesen. Geht der Controller kaputt, sind meist auch die Daten futsch.
Alternative wäre noch nen Software RAID gewesen, aber auch da ist man auf ein spezielles Betriebssystem festgelegt.ZFS hat also in diesen Bereichen nur Vorteile.
Die ganzen anderen tollen Features muss ich ja hier nicht nochmal runterbeten, unterstreichen aber noch die Vorteile.Das ZFS betreibe ich im Moment an einem alten Laptop mit Ubuntu 8.10 und dem im letzten Artikel vorgestellten Fantec Gehäuse. Ich betreibe das ganze unter Ubuntu (Linux), da ein MacMini leider kein eSATA hat und ich auch Mac OS X nicht so als Server OS sehe. FreeBSD und Solaris find ich auch schwierig, da ich nicht das ganze OS nur wegen des Filesystems umstellen möchte. Immerhin laufen an dem Teil noch Scanner, Drucker, AFP-Fileserver und einige andere Sachen die unter FreeBSD und Solaris für mich schwieriger einzurichten wären. Hat man aber die möglichkeit eines der anderen Betriebssysteme einzusetzten wäre das empfehlenswert.
Mit ZFS unter Linux ist das nur leider so eine Sache mit den Lizenzen. Da ZFS unter der CDDL und Linux unter der GPL steht kann ZFS leider nicht direkt in den Kernel integriert werden. Doch zum Glück gibt es ja FUSE mit dem sich das ganze sehr leicht installieren lässt (auf kosten von etwas Performance).
Für die installation habe ich hier einen kleinen Wiki Artikel erstellt
http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/ZFS
Nachdem man zfs-on-fuse stehen einem die wichtigsten Features von ZFS auch schon zur verfügung.
Bevor man nun aber den ZFS Pool aufsetzt sollte man die Platten (oder Flashspeicher) vorher noch mit einer Partitionstabelle ausstatten. Das ist wichtig, damit das Betriebssystem weiß, das es sich um eine formatierte Platte handelt und nicht versehentlich wichtige Daten überschreibt.
Ich habe mich für die GPT entschieden da ich damit nicht in die begrenzung von 2TB der MBR Partitionierten reinfalle und ich die Platten eh nur an Betriebssystemen verwende die mit der GPT Tabelle umgehen können.
Dazu unter Mac OS X für alle Platten:
diskutil partitiondisk /dev/diskX GPTFormat ZFS %noformat% 100%
wobei X durch die Laufwerke zu ersetzten ist.
Anschließend kann man den Pool relativ einfach mit
zpool create tank raidz /dev/disk1s2 /dev/disk2s2 ... /dev/disk4s2
erstellen. Wichtig ist auch hier die richtigen Platten auszuwählen und immer die zweite Partition zu nehemen.
Das wars eigentlich auch schon.zpool status
Zeigt den Status des Pool an und weist auf Checksummenfehler hin
df -h
Zeigt die Größe und den freien Speicherplatz aller Dateisysteme an.
Wird der Speicher mal knapp ersetzt man einfach die kleinste Platte mit
zpool replace tank /dev/alteplatte /dev/neueplatte
Anschließend kopiert das ZFS alle Daten von der einen Platte auf die andere und hängt die alte aus dem System raus. Dabei dürfte das System sogar abstürzen (aufm Mac noch experimentell und führt daher oft zu Kernelpanics) ohne das dabei Datenverlust entsteht.
Anschließend steht der neue Speicherplatz zur Verfügung.
P.S.: Mit spindown kann man seine USB, Firewire oder sonsteige Platten auch noch bei nichtgebrauch abschalten.
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Ubuntu Server + Externe Festplatte = Time Capsule
Geschrieben am 1. Februar 2008 8 Kommentare
Mit einem Ubuntu Server und einer Externen USB 2.0 Festplatte kann man sich auch ohne Apple’s Time Capsule eine komfortable Backuplösung via Netzwerk/WLAN bauen.
Mit dieser anleitung haben wir auf dem System einen AFP-Server und Bonjour installiert. AFP ist ein Netzwerkprotokoll, das Rechnern mit den Betriebssystemen Mac OS X den Dateizugriff über ein Netzwerk ermöglicht. Bonjour ermöglicht, die automatische Erkennung von anderen Computern ohne sich dabei um IP&Co kümmern zu müssen.
Was man dazu benötigt:
- Einen alten Laptop o.ä. möglichst mit USB 2.0 oder einer Zusatzkarte
- Natürlich eine Festplatte, die möglichst mindestens genau so groß ist, wie die interne des Macs
- etwas Zeit
Ich gehe davon aus das auf dem Laptop schon erfolgreich irgend ein Ubuntu installiert ist.
Als erstes sollte man folgende Pakete installieren.- netatalk //AFP-Server
- avahi //Bonjour
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Ubuntu auf MacBook mit Santa Rosa betreiben
Geschrieben am 21. Januar 2008 Keine Kommentare
Da sich mit dem aktuellen Release des MacBook doch einiges an der Hardware geändert hat, funktionieren die alten HowTos für die MacBooks nicht mehr. Daher möchte ich hier mal eine kurze Anleitung posten, um Ubuntu auf einem aktuellen MacBook mit SantaRosa Plattform zu betreiben.An der Hardware hat sich folgendes geändert:
- Intel GMA X3100 Grafikchip
- Broadcom Draft-N WLAN -Modul
- andere Tastenbelegung
- neues Touchpad, was mit den bisherigen Tricks für die rechte Maustaste nicht zurecht kommt
Daher mochte ich hier eine kleine Anleitung posten um die Probleme zu lösen.
Ich nehme erstmal aus Vorraussetzung an, das Ubuntu 7.10 erfolgreich neben Bootcamp installiert wurde.
Als erstes muss man sich einen gepatchten Kernel installieren, entwede man kompiliert sich den Kernel selbst (sehr kompliziert) oder man fukt einfach folgende 2 Zeilen in die /etc/apt/sources.list hinzu
deb http://ppa.launchpad.net/chrisirwin/ubuntu gutsy main deb-src http://ppa.launchpad.net/chrisirwin/ubuntu gutsy main
danach noch ein
sudo apt-get update sudo apt-get upgrade
und ein neustart und der neue Kernel ist installiert.
nun kann man anfangen die xorg.conf zu editieren.



