Mehrere Rechner Synchronisieren

UbuntuLogoWer mehr als einen Rechner zuhause hat, kennt mit Sicherheit das Problem. Man fertigt eine Textdatei an seinem Stationären Desktop-Computer an möchte aber unterwegs daran weiterarbeiten. Jetzt heißt es entweder alles auf einen USB-Stick ziehen oder den Laptop anmachen warten bis er hochgefahren ist, hoffen das sie sich im Netzwerk finden und rüberkopieren. Was bei einer Datei noch relativ einfach ist stellt sich bei mehreren Dateien in Unterverzeichnissen in einem Homeverzeichnis oder den Eigenen Dateien als äußerst schwierierig dar.

Denn man muss vorher wissen welche Dateien man bearbeiten möchte und wenn man auf dem Laptop oder USB-Stick Dateien gelöscht hat, muss man sie mühselig auch auf dem Desktop-Computer löschen.
Alles sehr mühselig und unschön.

Es gibt natürlich einige Programme unter Windows, die versprechen soetwas aus der Welt zu schaffen. nur leider funktionieren diese meißt nur mit zwei Computern, die sich direkt im Netzwerk sehen. Ich möchte allerdings nicht erst meinen Laptop anschalten müssen um meine Daten zu Syncen. Auch möchte ich evtl. mal von unterwegs auf meine Daten oder ein zugreifen können obwohl mein Dektop-Computer ausgeschaltet ist.

Dieses Problem habe ich nun endlich vollständig gelöst, mithilfe von des Open-Source Programms Unison.

Ich habe eine kleine Installations Anleitung geschrieben, um immer auf jedem Rechner zu jeder Zeit die selben Daten zu haben unabhängig davon ob sie eingeschaltet sind.

Datensynchronisation mehrer Rechner

[Update 2009] Mittlerweile gibt es die nette Applikation Dropbox die das ganze einfacher, effizienter und schneller macht. Nur mit dem Nachteil das die Daten in der „Wolke“ liegen. Trotzdem empfehle ich diesen Dienst zu nutzen. Im Zweifel mit einem Verschlüsselten Truecrypt/DMG-Image.

Für die Synchronisation von mehr als 2 Rechnern braucht man eine Zentrale Instanz, die alle Daten verwaltet und änderungen abgleicht.

Als erstes muss auf allen Rechnern auch auf dem Server das Programm „Unison“ installiert werden.
Dieses Programm gibt es eigentlich für alle gängingen Betriebsysteme.

Unter Ubuntu installiert man entwerder über die Synaptic Paketverwaltung, oder über apt-get die Pakete:

unison
unison-gtk

Als erstes Starten wir Unison auf dem Server, indem wir ein Terminal aufmachen und folgendes eingeben:

unison -socket 6666
wobei der Socket 6666 (Port) beliebig ist. Um das bei einem neustart des Servers nicht immer neu einzugeben kann man noch unter System –> Einstellungen –> Sitzungen einen neuen Starter mit diesem Befehl eintragen.

zusätzlich erstellen wir im Homeverzeichnis des einen Ordner  z.b.
mkdir daten

Als nächstes Starten wir auf einem anderen Rechner Unison. Wenn man unison-gtk richtig installiert hat findet man unter es unter:
Anwendungen –> Internet — > Unison

Sollte noch kein default Eintrag vorhanden sein, geht man auf „Create New Profile“ und erstellt ein „default“ Profil.

Anschließend auf OK und es folgt dieses Fenster:

Unison 1

in dem wählt man den zu synchronisierenden Ordner aus und wieder auf OK.

Unison 2

hier gibt man als Directory den oben auf dem Server erstellten Ordner relativ zum Homeverzeichniss ein.
Socket lässt man ausgewählt und unter Host noch die IP-Adresse des Servers eingeben (falls man die nicht weiß, im Terminal  „ifconfig“ eingeben) und als Port den oben gewählten 6666 eingeben und  OK.

Das wars erstmal schon nun nur noch die Seite auswählen, also von wo nach wo gesynct werden soll und ein Klick auf „Go“ startet den Vorgang.
Je nach Datenmenge und Übertragungsgeschwindigkeit kan dies nun einige Zeit dauern.

Man kann den Syncronisationsvorgang nun immer über das default Profil starten oder einfach im Terminal „unison“ eingeben.

Allerdings ist dies mir immernoch zu aufwendig, ich mochte das alles Automatisch im Hintergrund passiert.
Daher lege ich noch einen Cronjob an:

Terminal starten und crontab -e eingeben.
crontab editieren
es erscheint folgendes Fenster:
crontab editieren nano

Wichtig ist die markierte Zeile:
19    *    * * *   unison -silent
Diese Besagt das immer zur Minute 19 einer Stunde (14:19,15:19,16:19) der Befehl „unison silent“ aufgeführt wird.
Man kann natürlich auch 00 vorne eingeben damit es zu jeder vollen Stunde ausgeführt wird.

mit Strg + O kann man alles Speichern und mit Strg + X den Editor verlassen.

Alles führt man nun genauso auf allen anderen Rechnern durch, somit haben alle Rechner immer die selben Daten.

Windows Mobile 5 mit Evolution unter Ubuntu (Linux) Synchronisieren

UbuntuLogo Ein Problem, welches ich mir beim kauf meines PocketPC hätte denken können ist, das die Synchronisation bei einem Windows Mobile Gerät natürlich nur mit Windows funktioniert.

Die Synchronisation mit Ubuntu (Linux) stellt sich als äußerst schwierig dar.

Es gibt zwar SynCE, doch dieses unterstützt im Moment noch nicht richtig die Synchronisation mit Windows Mobile 5. (Zumindest das aus den Ubuntu Paketquellen)

Ich habe aber eine andere relativ gute Möglichkeit gefunden Linux und Windows Mobile 5 trotzdem miteinander zu Synchronisieren.

Das ganze läuft über schedulewold.com und Syncevolution und ein Programm namens Funambol.

Man erstellt sich einen Account bei scheduleworld und kann damit immer via WLAN auf dem PocketPC die Daten synchronisieren. Auf dem Computer macht man selbiges in regelmäßigen Abständen oder erstellt einen cronjob .

Eine Installationsanleitung findet man hier (leider in Englisch, bei bedarf schreib ich ja vielleicht auch noch mal selbst eine Anleitung).

Diese Lösung ist nichts für Leute, die vertrauliche Kontakte oder Termine haben, denn alle Daten (Kontakte, Kalender, Aufgaben) werden auf einen Externen Server hoch geladen und man muss natürlich ein gewisses Vertrauen haben. Hat man aber noch einen Server kann man sich auch selbst einen Funambol Server installieren. Das geht eigentlich relativ selbsterklärend verbraucht darauf allerdings relativ viele Ressourcen, denn das Programm ist in Java geschrieben.

Neues zum Thema Feinstaubplaketten

Laut der ADACmotorwelt 04/2007 hat sich bei den Feinstaubplaketten einiges getan.
Demnach gaben die Ministerien für Umwelt und Verkehr bekannt, dass es für ältere EURO 1 Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator eine neue Stufe geben soll. Wie diese aussehen soll ist noch nicht genau bekannt, laut ADAC sollen diese Fahrzeuge aber auch die Grüne Plakette erhalten.
Allerdings ist immer noch nicht geklärt, inwieweit die Regelung für Oldtimer gilt.

Der Beschluss muss allerdings noch durch den Bundesrat durch.

Anscheinend hat der Bund endlich bemerkt, dass die vorherige Regelung murks war und hat diesen Schnellschuss nun überarbeitet. Dies war längst überfällig, denn die alten EURO 1 Fahrzeuge tragen nicht nennenswert zu der Feinstaubproblematik bei. Böse Zungen würden behaupten, dieser „Fehler“ ist der Regierung nur unterlaufen um den Neuwagenabsatz etwas anzukurbeln.

Im Übrigen soll in Hannover laut HAZ die Umweltzone zum 1.1.2008 eingeführt werden.

TÜV

Heute war der Tag der Wahrheit.

TÜV Plakette bis April 2009

Mit schwizrigen Händen hab ich mein Auto zur Hauptuntersuchung angemeldet und der TÜV Prüfer hat sich auch alle Mühe gegeben

etwaige Mängel zu finden. Was ja auch bei einem fast 17 Jahre altem Auto nicht abwegig ist, doch nachdem mein Auto noch auf der Hebebühne gefoltert wurde und eine Abgasuntersuchung durchgeführt würde , ist es schlußendlich ohne Mängel durch den TÜV gekomen. 🙂

Auf die nächsten 2 Jahre, bis das der TÜV uns scheidet. 🙂

Nebenbei hab ich mir auch noch gleich meine Feinstaubplakette geholt:

Grüne Feinstaub Plakette

Auf der suche nach einem neuen Smartphone

Nokia N95HP IPAQ HW 6915Die suche nach meinem nächsten Smartphone stellt sich doch als ein schwieriges Unterfangen dar. Möglicherweise liegt dies auch an den etwas hohen Erwartungen, die ich an mein nächstes Smartphone stelle. Es sollte nach möglichkeit GPS, WLAN, UMTS, Bluetooh, nen Touchscreen und eine Megapixelkamera haben. Nebenbei natürlich noch die ganzen Standartfeatures wie Internetbrowser, IMAP-Mailclient, Betriebssystem auf dem man eigene Programme installieren kann, Speicherkartenerweiterungsslot und ach ja ne Telefoniefunktion.

Im Augenblick stehen das Nokia N95 und der HP IPAQ HW 6915 in der engeren Auswahl.

Das N95 ist zwar ein sehr schönes Handy mit dem ganzen Schnicknack hat allerdings weder einen Touchscreen noch eine echte QWERTZ-Tastatur, was ich schon relativ wichtig finde, da man nur damit vergleichweise schnell längere Texte eintippen kann.

Der Hp IPAQ verfügt zwar über diese beiden Features und besitzt daneben noch ein großes hochauflösendes Display, allerdings vermisse ich beim IPAQ die UMTS-Unterstützung, welche wiederrum für den schnellen Datendurchsatz als relativ wichtig ist.

Ich denke es wird wohl am Ende auf den IPAQ hinauslaufen, da dieser mit einem bezahlbaren Vertrag nur etwa 200€ kostet, wohingegen das Nokia N95 im Moment mit knapp 350€ gelistet ist. Vermutlich ist das Nokia so teuer, weil es verhältnismäßig klein ist, doch solange ein Smartphone in meine Hosentasche passt ist mir die größe vollkommen egal.

Da kommt mir natürlich überhaupt nicht die Tatsache entgegen, dass die Mobilfunkprovider ihre Subventionen für neue Handys/Smartphones mit Vertrag schrittweise runterschrauben, um im gegenzug den Gesprächspreis auf ein minimum zureduzieren.
Ich persönlich hätte natürlich lieber eine Absenkung der Mobilen Datenpreise und eine vernünftige Datenflatrate, allerdings weiß ich natürlich, dass ich mit dieser Meinung relativ alleine dastehe.

Hoffentlich kommt noch vor mitte Mai eine Smartphone in den Handel, welches alle Features in sich vereint.

Testbericht Mazda 323 F BG

Testbericht des Mazda 323 F BG aus der AutoBILD von 1990

Einmal der normale Test und noch der 100000km Haltbarkeitstest
Leider möchte ich die Seiten nicht in voller Größe veröffentlichen, da das Urherberrecht immer noch beim Axel Springer Verlag liegt. Aber einen kleinen Überblick kann man sich hier machen und die Artikel dann ggf. bei der AutoBILD nachbestellen.
*hüstel* Hab ich eigentlich auch schon erwähnt, dass ich eine eMail-Adresse habe ;-).